Die Geschichte unserer Freizeit im Bundeswehrsozialwerk

1990 Hörnum Haus Budersand

Begonnen hat alles auf der Insel Sylt. Die erste Freizeit wurde im Haus Budersand in Hörnum, im Süden der Insel, durchgeführt.

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1991 Hörnum Radarstation

Durch Veränderung der Vermögensverhältnisse wurde das Haus abgegeben und stand nicht mehr zur Verfügung. Das war der Start für die Radarstation. In diesem bundeswehreigenen Haus der WTD 71 begannen viele schöne Jahre in der Jugendbetreuung.

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Obwohl es ein altes Gebäude war, wurde es im Laufe der Zeit zur Heimstatt unserer Jugendfreizeit. Die Unterkünfte wurden moderner gestaltet und die Küchenräume funktional eingerichtet. Der Chefbetreuer wurde im ersten Jahr zum „Rapport“ vor den Bereichsvorstand gerufen, weil es in der Radarstation angeblich ein Straflager für Geschirrspülen und Abtrocknen geben sollte, das ist lange her! Später gab es sogar einen Konvektomaten und eine Geschirrspülmaschine. In den Folgejahren konnten wir den oberen runden Raum für die Disco nutzen und der Bunkermann ließ die Bunkerführungen durch den Keller des Gebäudes bis in die ehemalige „ Pidder-Lüng-Kaserne“ zu. Unter Führung des mutigsten Betreuers begaben wir uns mit Schutz-Creme im Gesicht, an den Klippen entlang in das Reich der Fledermäuse. Es gibt unendlich viele Geschichten zu erzählen, damit könnte man ein ganzes Buch füllen. Auf dem späteren Weg erschien der Bunkermann immer mal wieder, denn nach vielen Jahren mussten wir auch die Radarstation verlassen, und er wollte doch sehen, was aus unserer lebhaften Freizeit geworden war.

2006 Stein Hamburger Schullandheim

Unser Weg sollte uns jetzt an die Ostsee führen. Im Ostseeheim Stein begann ein Neuanfang mit starken Einschränkungen. Obwohl das Gebäude alt und über 3 Etagen aufgeteilt war, hatte es einen besonderen Charme, und wir waren direkt am Meer.

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Hier blieben wir drei Jahre.

2009 Kalifornien Jugendhof Lutz

Da unsere Freizeit gut besucht wurde, platzten wir schnell aus alle Nähten, also ging die Suche um eine neue Heimat erneut los. Der Weg führte uns in das nahegelegene Kalifornien. Unser letztes Domizil war der Jugendhof Schönberg.

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Hier fühlten wir uns auch richtig wohl. Bernd Lutz, der Eigentümer des Jugendhofes, liest uns jeden Wunsch von den Augen ab. Durch seine Hilfsbereitschaft konnten wir all unsere Ideen verwirklichen.

2015 Kalifornien Naturfreundehaus

Nachdem nun der Jugendhof in Kalifornien umgebaut wird, geht für uns die Reise unserer Jugendfreizeit zu neunen Zielen. Zwei Straßen weiter am Deichweg liegt unser neues Domizil, das Naturfreundehaus Kalifornien. Es wir von Ulrike Höppner geführt, die uns gerne aufnimmt. Von hier aus ist der Weg zum Strand noch näher, das Grundstück grenzt unmittelbar an den Deich der Hauptpromenade von Kalifornien. Im Deichweg ist auch der beliebte EDEKA-Markt! 😉

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2017 Kalifornien Jugendhof Labora

Der frisch renovierte Jugendhof steht wieder zur Verfügung! Jede Hütte hat jetzt ein eigenes WC und die Tischtennisplatten stehen zwischen den Häusern. Jede Gruppe hat wieder seine eigene Hütte und Treppensteigen brauchen wir nur zum Essen, zum Speisesaal über der Küche. Der Hof stellt 80 Fahrräder zur Verfügung und den Fußballplatz gibt es natürlich auch noch. Wir gehen mit unserer Freizeit damit ins 11 Jahr an der Ostsee!

2018 Lübecker Bucht Süsel am See

In diesem Jahr sind wir erstmals auf dem Tannenhof mit 10 Nurdachhäusern mit urigen Zimmern und einem Waschraum mit Toilette in jeder Hütte. Der Hof liegt direkt am Wald und und hat einen eigenen Zugang zum Süseler See.  Die Kinder haben auf dem 2 ha großen Gelände viel Platz . Es gibt einen Fußballplatz, Tischtennisplatten, ein Lagerfeuerplatz eine Seilbahn, und durch den Höhenunterschied in der schleswig-holsteinischen Schweiz: eine Almhütte sowie einen gemütlichen Platz unter Mutter Weide. Im großen Speisesaal im Haupthaus ist auch Platz für abendliche Veranstaltungen, wie Disco oder Sketchabend. Über dem Saal befinden sich die Duschen und Toiletten und darüber gibt es noch Seminarräume zum Spielen und Basteln. Zum Ostseestrand sind es wenige Fahrminuten mit dem Bus und den Hansapark können wir vom See aus sehen! Manfred und Anke wohnen vor Ort und passen auf den Hof auf. Sie  sind immer freundliche Ansprechpartner für uns.

Das Wappen der Gemeinde ist der Major, das alte Leuchtfeuer ist auch der Namensgeber für unsere Freizeit.

Willkommen im Camp Major